Das kleine Spiel zwischen dem Ich und dem Mir. Kunst und Choreografie

oder: The Body of/in the Museum

Ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Kolumba, Köln

Die Ausstellung "Das kleine Spiel zwischen dem Ich und dem Mir. Kunst und Choreografie", die vom 14. September 2020 - 16. August 2021 im Kolumba, Köln stattfand, drehte sich um Orte, Materialien und Erscheinungen von Körpern im Museum. Wenn Identität ein problematischer Begriff und Repräsentation ein politischer und potenziell gewalttätiger Akt ist – welche Wege finden Künstlerinnen und Künstler, um "ihren Körper als subjektiven Raum zu bewohnen" (Kuratorin Barbara von Flüe), der performativ und bewegend ist – nicht nur in der Performance, sondern auch in Video oder Fotografie? Und was bedeutet es, den architektonischen und institutionellen Raum des Museums gemeinsam mit ihnen an unserer Seite zu bewohnen – als Zuschauerkörper?

Das Forschungsprojekt "The Body of/in the Museum", für das das ZZT mit Kolumba in verschiedenen Formaten zusammenarbeitete, bot Studierenden die Möglichkeit, den Raum des Museums aus verschiedenen Perspektiven zu erleben, zu beobachten, zu reflektieren und die eigene Forschung mit Workshop-Inputs und Performance-Erfahrungen zu verbinden. Teil davon war die Neuaufführung von Richard Tuttles »Ten Kinds of Memory and Memory Itself« (1973). Die frühe Arbeit des Künstlers besteht aus 10 Zeichnungen, die mittels einfacher Fäden auf dem Boden ausgelegt werden. Die als Spur darin aufgehobene körperliche Geste eröffnet einen Möglichkeitsraum, innerhalb dessen die Besucher*innen zu selbstbestimmenden Akteur*innen werden. Die Notationen zu dieser Arbeit wurde in Form eines Künstlerheftes dokumentiert. Tänzerinnen waren  im Wechsel Jana Griess, Giada Peli, Jovana Petrovska, Almuth Isa Maria Schmidbauer, Katharina Senzenberger, Josefine Simonsen und Amalia Zafeiri

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