TRIKON TANZWERKSTATT

 

Trikon Tanzwerkstatt war ein interdisziplinäres Tanz- und Musikprojekt zur Ausbildung trans- und interkultureller Kompetenzen bei Studierenden und Lehrenden in den Studienfächern Tanz und Musik. Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz und der FB Musikpädagogik-Musikwissenschaft der Hochschule für Musik und Tanz Köln starteten im Februar 2009 ein interdisziplinäres Tanz- und Musikprojekt zur Ausbildung trans- und interkultureller Kompetenzen bei Studierenden und Lehrenden in den Studienfächern Tanz und Musik, die Trikon Tanz- und Musikwerkstatt Köln.

Neben Interdisziplinarität und fachbereichsübergreifender Zusammenarbeit bot die Tanzwerkstatt Studierenden die Möglichkeit der Begegnung und Arbeit mit professionellen Künstler*innen aus drei ethnisch und kulturell verschiedenen Regionen der Welt. Das Projekt umfasste künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Elemente. Es zielte darauf, die Entwicklung der Studierenden in persönlicher, tanztechnischer, tanzmusikalischer und kommunikativer Hinsicht durch strukturierte, kulturübergreifende Erfahrungserweiterung, Interaktionen und Wissensvermittlung zu befördern. Die Tanzwerkstatt führte Künstler*innen aus Deutschland, Südindien und Westafrika zusammen, um ein Bühnenprojekt zu realisieren (Shifting Grounds, chor. Ltg.: Vera Sander) und mit Studierenden zu arbeiten (Workshops, Seminare, Projektarbeit).

Alle eingeladenen Künstler*innen vertraten zeitgenössische Tanz- und Musikkonzeptionen, mit einer Rückbindung an traditionelle Ansätze und Vokabulare des Kulturraums, dem sie jeweils entstammen. In der vorlesungsfreien Zeit fanden u.a. sechs Workshops „Tanz“ mit Projektkünstler*innen als Lehrende statt, die auch Studierenden anderer Hochschulen offen standen. Die Studierenden erhielten hier Gelegenheit, ausgewählte Techniken und Bewegungsvokabulare klassischer und zeitgenössischer Stile aus Indien und Westafrika kennenzulernen und erhielten Einblicke in Musik- und Tanzphilosophien dieser Kulturräume.

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