BA TANZ

 

Der BA Tanz bildet das Kernstück mit seiner grundständigen Ausbildung und seinen Spezialisierungsangeboten. Der Bachelor-Abschluss erfolgt nach einer Studiendauer von acht Semestern und ist ein international anerkannter Abschluss, der zur Berufsbefähigung im Tanz berechtigt. Selbstverständlich kann anschließend ein Masterstudium überall in Europa aufgenommen werden (bestandene Eignungsprüfung vorausgesetzt). Es wird Wert darauf gelegt, die Studierenden sowohl praktisch als auch geistig zu fördern, und sie dabei zu unterstützen, ihre individuelle künstlerische Identität zu finden.

Während des Studiums erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit Lehr-und Lernmethoden, Verfahren und Denkansätzen vertraut zu machen, welche sich an den Fragestellungen und Herausforderungen ihres zukünftigen Arbeitsfeldes orientieren, nicht zuletzt, um sie zu befähigen, diese auch zukunftsweisend mitbilden und weiterentwickeln zu können. Die Studierenden erarbeiten fachspezifische und fächerübergreifende Kompetenzen, die sie individuell sowie kollektiv anwenden, reflektieren und analysieren. Sie entfalten dabei kreative und kritische Denk- und Sichtweisen auf Praktiken des zeitgenössischen Tanzes und verbinden sie mit ihrer eigenen künstlerischen Praxis.

Lehrformate am ZZT sind vielfach studiengangübergreifend und interdisziplinär konzipiert. Seminare finden u.a. in Form von Team-Teaching statt. Neben Gruppenunterrichten ermöglichen Einzelunterricht und Coaching die individuelle Entwicklung der Studierenden. Auf der Grundlage von zeitgenössischen Trainingsformen und Ballett für zeitgenössische TänzerInnen werden entsprechend anwendungszentriert und projektbezogen tanzpraktische Werkzeuge und Verfahrensweisen vermittelt, die die Studierenden dazu befähigen, künstlerisches Forschen an Körperlichkeit und Bewegung zu betreiben und sich im Berufsfeld zu positionieren. Die Studierenden setzen sich mit künstlerisch-choreographischen Verfahrensweisen, diversitätsbetonten Körperdiskursen, partizipativen und interdisziplinären Verfahren, Trainingspraktiken, Somatischen Praktiken und improvisatorisch-kompositorischen Verfahrensweisen auseinander, reflektieren und kontextualisieren diese hinsichtlich ihrer jeweiligen Methoden, Werkzeuge und Zielsetzungen und begreifen diesen Input insbesondere auch als Ressource der Entwicklung ihrer eigenen Praxis. Das ZZT ist sehr gut vernetzt, so dass Projektarbeiten und Kooperationen u.a. am ZZT, mit der Tanzszene NRW sowie in nationalen sowie internationalen Projekten durchgeführt werden können. Projektarbeit wird als integraler Bestandteil des Studiums gesehen, wobei die Studierenden auch innerhalb der produktionsorientierten Bereiche, also einerseits in Dramaturgie und Public Relations, andererseits in Bühnenrealisation, Licht und Ton, Erfahrungen sammeln können.

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