JUNI 2019

 

Choreolab

ein Projekt des ZZT in Kollaboration mit tanzfaktur köln

Choreolab zeigt alljährlich kurze und experimentelle Choreografien von Studierenden des ZZT. Hier werden interdisziplinäre Ansätze und tänzerische Reflexionen unterschiedlicher choreografischer Arbeitsmethoden und Visionen erprobt und variiert. Anhand offener Feedbackprozesse und dramaturgischer Begleitung durch die Mentor*innen Jan Burkhardt, Darko Dragicevic, Prof. Vera Sander, Dr. Constanze Schellow und Marco Wehrspann bietet Choreolab in Kollaboration mit der tanzfaktur köln professionelle Rahmenbedingungen für die Studierenden, um ihre eigene Praxis künstlerisch forschend zu reflektieren. Am 14. und 15. Juni werden die Ergebnisse von Choreolab 2019 in der tanzfaktur präsentiert. In den Arbeiten stehen tänzerische Recherchen neben medialen Experimenten.

Atopia
Konzept: Celia Gerner
Choreografie, Performance: Celia Gerner mit Marina Rouka, Sebastian Varra und Demetrios Vasilakis

Celia Gerner beschäftigt sich zusammen mit Marina Rouka, Sebastian Varra und Demetrios Vasilakis in Atpoia mit der Befragung und Verhandlung konstruierter sozialer Werte, die bewusst oder unbewusst unsere Wahrnehmung und Interpretation der Außenwelt beeinflussen. Durch radikale Passivität gestalten die Performer*innen einen Raum, in dem verschiedene Subjektivitäten in ein Ökosystem von Realitäten einbezogen werden: Ein existenzieller Moment, in dem Pflanzen, Kreaturen, Erinnerungen und Konstrukte handlungsfähig erscheinen.



nothing is nothing is nothing. or everything. or something.

Konzept, Choreografie, Performance: Paulina Jürges, Miriam Rieck
Sound-Installation: Nikolaus Christiansen, Paulina Jürges, Miriam Rieck

Paulina Jürges und Miriam Rieck setzen sich im Rahmen der installativen Performance nothing is nothing is nothing. or everything. or something. mit Körperrealitäten auseinander, die Haut und oberflächliche Strukturen als Membran verhandeln. Bestandteile und Elemente der begehbaren Performance verorten sich innerhalb eines Geflechts, das über Verästelungen in einem ständigen Austausch zwischen Innen und Außen steht: Ein Gewebe, das den Raum durchzieht. Das Sehen verschiedener Ausformungen der Farbe Grün. Dieser Moment, der zur Vertikalen wird. Etwas, das Raum, Zeit und Worte nicht greifen.

 

FR 14|06|19 · 20.00 Uhr

SA 15|06|19 · 20.00 Uhr 

Ort

tanzfaktur köln ·
 Siegburger Straße 233w ·
 50679 Köln

Tickets
8€ / 5€ erm. an der Abendkasse

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