OKTOBER 2019

 

unfolded no.10

Mit Choreografien von:
Beom Seok Jeong (KR)
Anton Lachky (SK)
Reut Shemesh (IL)

Das ZZT zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit mit dem professionellen Berufsfeld aus. Wichtiger Bestandteil des Curriculums des BA Tanz sind Aufführungsprojekte, in denen sich die jungen Tänzer*innen mit Arbeitsweisen renommierter zeitgenössischer Choreograf*innen auseinandersetzen und diese der Öffentlichkeit präsentieren.

Beom Seok Jeong, Studierender im 3. Jahr BA Tanz am ZZT, arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und populären Tanzkulturen wie B-Boying und Streetdance. Im Mai 2019 erhielt er den Publikumspreis für sein Solo "H-I-P (Hustle it up)" beim SoloDuo Festival in Köln.

Anton Lachky lotet in seinen Arbeiten an der Grenze zwischen zeitgenössischem Tanz und Tanztheater körperliche Extreme aus. Die von ihm entwickelte, physisch herausfordernde "Puzzle Work"-Methode eröffnet spielerische Zugänge zu komplexem und hochdynamischem Bewegungsvokabular.

Reut Shemeshs
Arbeiten umfassen zeitgenössischen Tanz, Experimentalfilm und Poesie, wurden auf internationalen Festivals präsentiert und für zahlreiche Preise nominiert, darunter für den Kölner Tanz- und Theaterpreis 2016 für ihre Arbeit LEVIAH. In der Spielzeit 2018/19 war sie Residenzkünstlerin bei K3|Tanzplan Hamburg.

FR 04|10|19 · 20.00 Uhr
SA 05|10|19 · 20.00 Uhr
FR 11|10|19 · 20.00 Uhr
SA 12|10|19 · 20.00 Uhr
FR 18|10|19 · 20.00 Uhr
SA 19|10|19 · 20.00 Uhr

Eintritt frei!

Ort

Studiotheater ·
 Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ·
 Turmstrasse 3-5 ·
 50733 Köln-Nippes

Valuing and Reflecting Dance: eine Buchpräsentation mit Susan Leigh Foster und Yvonne Hardt

Zwei Bücher mit scheinbar unterschiedlichen Themen stehen auf der Agenda: Susan Leigh Foster fragt in "Valuing Dance" nach dem 'Wert', gar nach dem Ökonomischen des Tanzes, während der von Yvonne Hardt und Martin Stern herausgegebene Sammelband "Körper-Feedback-Bildung" ganz unterschiedliche Vermittlungs- und Feedbackprozesse reflektiert. Es stellt sich heraus, dass das Soziale und Ökonomische Feedbackkulturen bestimmen, dass auch der 'Wert' des Tanzes nicht ohne seine Vermittlungspraktiken diskutiert werden kann. In einem Antwort- und Fragespiel stellen Susan Leigh Foster und Yvonne Hardt beide Bücher als Teil einer sich stetig weiter entwickelnden Austauschkultur vor. Interventionen und Fragen sind gerne willkommen.

MI 09|10|19 · 19.00 Uhr

In englischer Sprache, Eintritt frei! 

Ort

Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ·
 Turmstrasse 3-5 ·
 50733 Köln-Nippes

What do We Learn when Learning to Dance? Vortrag von Susan Leigh Foster

Susan Leigh Foster hinterfragt in ihrem Vortrag Beziehungen zwischen Tanzausbildung und künstlerischen Initiativen, die unterschiedliche Bedeutungen für und Funktionen des Tanzes implizieren. Was müssen Tänzer*innen bedenken, wenn sie sich für eine Tanzausbildung entscheiden? Welche Art von Wissen wird durch das Lehren und Lernen von Tanz vermittelt? Welche Auswirkungen hat dies auf das Verständnis von Tanztechnik? Der Vortrag ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen am ZZT, die über das vielfältige Verständnis und das Potenzial des Denkens über Tanztechnik heute, insbesondere in Tanzausbildungskontexten, reflektieren.

Susan Leigh Foster, Choreografin und Wissenschaftlerin, ist Distinguished Professor am Department of World Arts and Cultures/Dance an der UCLA. Sie ist Autorin von "Reading Dancing: Bodies and Subjects in Contemporary American Dance", "Choreographing Narrative: Ballet’s Staging of Story and Desire", "Dances that Describe Themselves: The Improvised Choreography or Richard Bull", und "Choreographing Empathy". Ihr neuestes Buch "Valuing Dance: Commodities and Gifts in Motion" ist gerade erschienen. Drei ihrer Tanzvorträge können auf der Homepage des Pew Center for Arts and Heritage eingesehen werden.

DO 10|10|19 · 14.00 Uhr

Vortrag in englischer Sprache, Eintritt frei! 

Ort

Studiotheater ·
 Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ·
 Turmstrasse 3-5 ·
 50733 Köln-Nippes

Open Space

Open Space ist ein monatliches Format für Studierende am ZZT, in Eigenregie kleinere eigene Arbeiten, erste Ansätze und Recherchen zu zeigen: Performances, Work-in-Progress, Werkschauen, Sharings, Vorträge, Diskussionen, Ausschnitte, Konzepte werden vorgestellt.

Die einzelnen Programmpunkte ergeben sich aus den Anfragen der teilnehmenden Studierenden und können zwischen 5-45 Minuten lang sein. Der Open Space dient dazu, Arbeitsansätze, Ideen und Probenergebnisse zu zeigen, zu kommunizieren und zu diskutieren.

DO 17|10|19 · 19.00 Uhr

Ort

Zentrum für Zeitgenössischen Tanz ·
 Turmstrasse 3-5 ·
 50733 Köln

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